Vorbericht 17. ADMV-Lausitz-Rallye 9. – 11.10.2014

08.10.2014 - 14:22

Rallyeteams freuen sich auf das Wochenende im großen Buddelkasten der Lausitz

 

Gespannte Vorfreude liegt in der Luft. In den Rallyegaragen und daheim an den PCs fiebern die aktiven Teilnehmer und deren Fans dem großen Wochenende der 17. ADMV-Lausitz-Rallye entgegen. Alle zählen bereits die Tage bis zum Start. Während die Schrauber noch die letzten Handgriffe an ihren PS-Boliden erledigen, tüfteln die Zuschauer an ihrem eigenen Zeitplan und dem Fotoequipment, um gemeinsam pünktlich startklar zu sein, wenn der Rallye- Renn- & Wassersportclub Lausitz e.V. im ADMV am Freitag, den 10.10.2014, das erste Fahrzeug um 18.15 Uhr pünktlich ins Rennen schickt.

Knapp 100 Starter haben sich gemeldet, fast vierzig von ihnen kommen aus dem Ausland, die Mehrheit aus dem benachbarten Polen und Tschechien. Aber auch Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und weitere Nationen sind mehrfach vertreten. So liest sich die Startliste denn auch wie eine kleine Geographiestunde beim Erkunden Nord- und Mitteleuropas. Sogar Kraftpakete aus Dubai und Neuseeland wollen den Weg in die Lausitz und die Hatz durch die ehemaligenTagebaue auf sich nehmen. Den Fans wird jede Menge Abwechslung geboten und die Teams haben zu dieser Veranstaltung ein erfrischend aufgepepptes Feld an Mitbewerbern in ihren Klassen.

Vom Wittenberger Motorsportclub geht mit Florian Pitzk der jüngste aktive Sportler des Vereins als Co-Pilot in einem Mitsubishi Lancer mit der Startnummer 27 als erster ins Rennen. Bereits mehrfach teilte er sich mit Robby Fechner das Cockpit, der letzte Einsatz liegt allerdings bereits einige Woche zurück, so dass sich im Auto erst wieder alles einspielen muss. Aber bei gut 145 Wertungskilometern sollten sie Gelegenheit haben, ihre Bestleistungen abzurufen.

Genau zwanzig Minuten später startet das nächste Wittenberger Clubteam. Frank Zischkale bringt seinen BMW 318 is E30 an den Start und möchte gemeinsam mit Steffen Busch den Schotter in der Lausitz gut durchmischen. Als Co-Pilot auf Zeit hatte Steffen Busch bereits zur Rallye in Bad Schmiedeberg Gefallen gefunden an seinem Arbeitsplatz im Hecktriebler und möchte das Ganze nun auch einmal auf lockerem Untergrund auskosten.

Uwe Joachim hat sein altes Schotterspielzeug, den Opel Kadett E, wieder aus der Ruhepause geweckt, nachdem der Seat noch lädiert auf seine Reparatur wartet. Auf dem heißen Stuhl des Lutherstädters nimmt wie gewohnt Tobias Gutewort Platz.

Auch Benjamin Derda und Michael Knorr mischen mit ihrem Franzl, dem Trabant P 601 ITRM, wieder mit, wenn es um die Verteilung der Wertungspunkte geht. Die Klasse der Rennpappen ist an der Spitze hart umkämpft und so werden sich die Teams wieder spannende Duelle liefern.

Alle weiteren Informationen gibt es unter www.rrc-lausitz.de