Nachbericht 54. ADMV Rallye Erzgebirge 2017

05.04.2017 - 14:47
Sachsen starten erfolgreich in ihre Rallye-Meisterschaft

 

Einen erfolgreichen Auftakt zur Sächsischen Rallyemeisterschaft absolvierte der Chemnitzer Auto-Mobil-Club am ersten April Wochenende 2017 rund um das Städtchen Stollberg im Erzgebirge.
Wenn die Veranstaltung auch gleich mit einer Schrecksekunde startete, Sepp Wiegand vom MC Grünhain leistete sich mit seinem Citroen DS3 R3T einen spektakulären Abflug von der Strecke, so konnte doch am Ende der Veranstaltung positiv Bilanz gezogen werden. Außer technischer Defekte und einiger Blessuren ging die Veranstaltung glimpflich über die Bühne. Folgenschwere Unfälle oder gar Personenschäden mussten nicht protokolliert werden, so dass am Ende größtenteils ein positives Echo beim Veranstalter ankam. Hervorragende Unterstützung kam unter anderem auch aus den Reihen des Wittenberger Landkreises. Im Orga-Team fest eingebunden, und damit verlässlicher Partner der Organisationschefin Daniela Pötzsch, war Remo Palm, der neben dem Posten des Vorsitzenden vom Bad Schmiedeberger Motorsportclub auch bei den Wittenberger Rallyesportlern Vereinsmitglied und Mitorganisator der heimischen Rallye ist. Von den 55 Startern, die sich zur 54. ADMV Rallye Erzgebirge im Wettkampf um die Bestzeiten maßen, erreichten am Ende noch 36 Teilnehmer das Ziel.
Mit ebenfalls hoher Beteiligung folgten der Bestzeitenrallye mit einer Viertelstunde Abstand die Teams der Gleichmäßigkeitsprüfung, in deren Startfeld sich 31 Fahrzeuge versammelten. Zwei von ihnen waren vom Wittenberger Motorsportclub dabei. Leider sortierten sich beide Besatzung in die Reihe der acht Ausgefallenen ein. Für Tobias Gutewort und Sven Göckel war mit ihrem Opel Astra GSi gleich auf der ersten Prüfung Schluss aufgrund eines defekten Querlenkers. Nun bleibt den beiden nur die Herausforderung fürs nächste Jahr, denn Gutewort wäre sehr gern durchgefahren, weil es einfach mal „drei geile Prüfungen waren“. Diesen Worten mag man gern Glauben schenken, haben die Chemnitzer doch wahrhaftig eine ansprechende Topographie mit einer hervorragenden Streckenführung über Kuppen und durch Kurven zu bieten, von den spektakulären Ortsdurchfahrten ganz zu schweigen.
Wenigstens eine Wertungszeit konnte der Renault Clio des Wittenbergers Alexander Rieck einfahren. Da der KFZ-Meister selbst dienstlich eingebunden war, pilotierte Jürgen Müller für ihn den Renner. Allerdings stoppte ein Problem im Kraftstoffsystem die Jungs vor der zweiten Prüfung, so dass auch sie vorzeitig die Heimreise antreten mussten.