Nachbericht 45. ADMV Osterburg-Rallye 2016

03.07.2016 - 22:30
Wittenberger Rallyeteams meistern Hitzeschlacht in Thüringen

Ein erwartungsgemäß abwechslungsreiches Starterfeld beeindruckte am letzten Juniwochenende rund um die Osterburg in Weida. Knapp 100 Fahrzeuge wollten sich im Wettkampf messen. Unter die 92 gestarteten Teams mischten sich auch fünf Teams des Wittenberger Motorsportclubs.
Als schnellstes Wittenberger Team erkämpften sich Uwe Joachim und Yasmine Fritzsche im Suzuki Swift GTI trotz permanenter Probleme mit dem Kühlwasser den vierten Platz in der Klassenwertung. Co-Pilotin Jasmine Fritzsche durfte sich außerdem über einen Ehrenpokal als jüngste Teilnehmerin freuen.
Eine kurz gefühlte Ewigkeit später brachten die Lutherstädter Frank Zischkale und Steffen Busch ihren BMW 318 is sicher über die Ziellinie. So wirklich zufrieden waren die beiden dann aber nicht mit ihrem Ergebnis. Sie hatten den ganzen Tag Probleme, ihren eigenen Rhythmus zu finden und haken die Rallye in Weida nun als gut organisierten Trainingslauf für die nächste Veranstaltung am kommenden Wochenende zum 23. Bergringrennen in Teterow ab. Zumindest haben sie durch ihr ruhiges Fahrverhalten ihren PS-Boliden ohne Blessuren nach Hause gebracht und brauchen nun überschaubar wenig Zeit zum Umrüsten für die nächste Veranstaltung.
Wenig zufrieden beendeten Tobias Gutewort und Sven Göckeritz im Opel Astra GSi die 35 Kilometer Wertungsstrecke. Sie landeten mit ihrem Renner einen unglücklichen Treffer an einem Baum, konnte die Veranstaltung aber beenden und kehren so nicht mit leeren Händen zurück nach Hause. Bis zu ihrem nächsten geplanten Start zur Rallye in Bad Schmiedeberg sollte allerdings bereits alles wieder gerichtet sein.
Der beste Wartburg der 45. Osterburg-Rally stammt ebenfalls aus der Elbestadt. Das Team Ronny Broda / Matthias Eben vom Wittenberger Rallyeverein belegte trotz der immensen Belastungen durch die absolut heiße Witterung den fünften Platz der Klassentabelle.
Als einziges Clubteam des Wittenberger Rallyevereins haben es Benjamin Derda und Maria Kretzschmar nicht in die Wertungsränge geschafft. Bereits auf dem ersten Sprint hatte sich im Trabant P 601 der Bordfunk verabschiedet und um das ganz noch zu vollenden, meldete sich der Motor mit technischen Problemen ab. Um auf Nummer sicher zu gehen, beendete das Team die Rallye nach dem dritten Sprint vorzeitig und ohne Wertungspunkte.