Nachbericht 17. ADMV Lausitz-Rallye 2014

14.10.2014 - 13:46

Harte Kämpfe gegen staubige Herausforderungen

 

Insgesamt 82 Starter nahezu aller mitteleuropäischen Nationen mischten sich am vergangenen Wochenende ins Starterfeld zur 17. ADMV Lausitz Rallye. Doch nicht nur zahlreiche Teams, auch die Veranstalter mussten teilweise vor den harten Wettkampfbedingungen kapitulieren. Wegen dichter Staubfelder und verunfallter Fahrzeuge mussten die ersten beiden Prüfungen abgesagt beziehungsweise abgebrochen werden. Auch die beiden letzten Sprints wurden nicht gefahren. Insgesamt 55 Teilnehmer erreichten die Zielankunft.
Als schnellster Wittenberger erreichte Florian Pitzk nach 1:28:31,6 an der Seite von Robby Fechner im Mitsubishi Lancer auf dem 22. Gesamtrang die Zielankunft. Trotz technischer Probleme, das Getriebe streikte und sie mussten ohne den dritten und vierten Gang auskommen, sind sie mit ihrem Ergebnis „echt zufrieden, weil wir gezeigt haben, dass man auch mit nur 3 Gängen schnell sein kann“, so Florian Pitzk nach der Veranstaltung.
Ebenfalls absolut zufrieden waren Uwe Joachim und Tobias Gutewort in ihrem Opel Kadett E. Sie haben es genossen, mal wieder so richtig über den Schotter zu toben. Die abgesagten Prüfungen trübten zwar ein wenig die Stimmung aber auf den restlichen Strecken konnten sie den Kadett so richtig fliegen lassen. Am Ende erkämpften sie sich den zweiten Platz in der Klasse sowie den dritten in ihrer Division und hatten noch am späten Abend ein Grinsen im Gesicht.
Einen filmreifen Abflug haben Frank Zischkale und Steffen Busch im BMW 318 is E30 hingelegt. Auf Prüfung vier wollten sie eine Schikane passieren, brachten allerdings bei der Anfahrt viel zu viel Energie mit. Bei dem Versuch, in die Auslaufzone auszuweichen, erkannten sie diese als Wassergraben und wechselten die Ansage von „Bremsen“ auf „Gas, Gas“, um wenigstens mit genug Schwung das gegenüber liegende Ufer zu erreichen. Dort blieben sie im Wasser liegen und konnten von der Feuerwehr nass, aber dank sanfter Landung unversehrt geborgen werden.
Ebenfalls mit technischen Problemen fiel der Trabant vom Benjamin Derda und Michael Knorr aus. Nach einer gefahren Prüfung hatten sie eine gebrochene Vorderfeder sowie Probleme mit dem Motor. Der hatte zwar dieses Mal kein Wasser geschluckt, aber der viele Staub bekam ihm auch nicht so recht. Nun heißt es für das Team schrauben und reparieren, damit das Franzl hoffentlich zur Gollert-Rallye und eine Woche später zur Havellandrallye wieder startklar ist.

Alle Ergebnisse unter www. rrc-lausitz.de

Jana Dürr