Nachbericht 14. ADMV Janinas Wedemark Rallye 2016

31.08.2016 - 19:45
Nächster Lauf zum Schotter-Cup rollt durch Niedersachsen

Der sechste Lauf zum Schotter-Cup steht an und auch die Wittenberger Rallyeteams bringen ihre Pferdestärken gut vorbereitet an den Start. Die kurze Sommerpause wurde von den Motorsportlern genutzt, um selbst mal auszuspannen und natürlich auch, um die „Dienstfahrzeuge“ wieder einsatzbereit zu bekommen.

Wenn am Samstag das erste Fahrzeug um 12.01 Uhr ins Rennen startet, beginnt eine neue Auflage der traditionsreichen ADMV Janinas Wedemark Rallye, in dieser Saison allerdings unter neuen Voraussetzungen. Während sich in den vergangenen Zeiten eine Doppelveranstaltung durchgesetzt hatte, nutzen die Veranstalter in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Streckenpotential in einer größeren Rallye 70 zusammenzufassen. Dies bedeutet, dass die ADMV Janinas Wedemark Rallye 2016 erstmals aus sechs Wertungsprüfungen sowie zwei Rundkursen besteht und über eine Gesamtstreckenlänge der Sprints von ungefähr 66 Kilometern verfügt. Diese beinhalten knapp 65 % Schotteranteil, also beste Bedingungen, um einen anspruchsvollen Kurs für den Schotter-Cup abzuliefern.

Unter die mehr als 60 Starter mischen sich natürlich auch wieder die Wittenberger Rallyeteams, allen voran Uwe Joachim und Yasmine Fritzsche, die sich mit ihrem Opel Kadett E nach einem erfolgreichen Start bei der vergangenen Rallye in Ostbayern auf den siebenten Platz in der Schotter-Cup Wertung zurückgekämpft haben. Gleich zu Beginn der Saison konnten sie zur Wittenberger Rallye die Spitzenposition besetzen, wurden dann allerdings nach dem Ausfall zur Roland Rallye in Nordhausen bis auf Platz 16 durchgereicht. Den seit dem erfolgreichen Kampf um wichtige Wertungspunkte möchte das Team jetzt zur Wedemark Rallye konsequent fortsetzen.

Als allererste Wittenberger gehen jedoch Tobias und Laura Gutewort in ihrem BMW 318Ti E36 an den Start, allerdings als Vorauswagen. Fahrzeug und Besatzung feiern zu dieser Veranstaltung Premiere und nutzen die Möglichkeit, als Vorausfahrzeug zu starten, um sich gegenseitig zu testen und kennenzulernen.

Mit der Startnummer 1 eröffnet dann trotzdem ein Lutherstädter die Hatz um die Sekunden. Benjamin Derda bringt seinen Trabant P 601 an die Startlinie. Begleitet wird er zu dieser Rallye von seinem ehemaligen Stamm-Co-Piloten Michael Knorr.

Ebenso eine feste Größe im Rallyetross bilden der Berliner Robby Fechner und Florian Pitzk vom Wittenberger Motorsportclub. Sie gönnen ihrem Mitsubishi Lancer E6 einen Ausflug über den niedersächsischen Schotter. Gleichfalls vom Wittenberger Club gehen Frank Zischkale und Matthias Eben auf die Strecke. Eben, der eigentlich seinen heißen Stuhl im 1.3er Wartburg hat, kann hierbei die Sprints einmal aus der Perspektive des BMW 318is E30 erleben.

Alle Teams sind zu dieser Veranstaltung in bester internationaler Gesellschaft. Dank der Wertung zum Schotter-Cup mischen auch die finnischen Teams wieder kräftig mit. Der europäische Charakter des Starterfeldes wird noch verstärkt durch polnische sowie niederländische Teams, welche sich diese Herausforderungen nicht entgehen lassen möchten.

Weitere ausführliche Informationen unter: http://www.wedemark-rallye.de/