Nachbericht 10. ADMV Rallye Zwickauer Land 27.9.2014

30.09.2014 - 14:19

Gemischte Bilanz für Wittenberger Teams nach Einsatz in Zwickau

 

Am vergangenen Wochenende hatte der Motorsportclub Zwickau zur 10. ADMV Rallye Zwickauer Land gerufen und knapp 80 Starter waren dem Aufruf gefolgt. Die Veranstalter hatten sechs Prüfungen mit insgesamt knapp 35 Wertungskilometern zusammen gesteckt. Die Gesamtsieger Bernd Michel / Bernd Hartbauer erreichten in ihrem Mitsubishi Evo 6 nach knapp 20 Minuten Gesamtfahrzeit das Ziel.

Gut zwei Minuten später flog mit Frank Zischkale und Kevin Fräsdorf das erste von vier Wittenberger Duos ins Ziel. Sie mussten sich als Team erst aufeinander einstellen, was ihnen allerdings ziemlich schnell gelang. Auf den beiden letzten Prüfungen konnten sie sogar Klassenbestzeiten auf den Asphalt zaubern und erkämpften sich damit nur 24 Sekunden hinter dem Primus den zweiten Platz. Besonderen Spaß hatte dabei Co-Pilot Kevin Fräßdorf, der eigentlich im Fronttriebler seines Bruders auf dem heißen Stuhl sitzt. Nun hatte er Gelegenheit, das ungewohnte Wirken der Kräfte bei Heckantrieb zu genießen.

Benjamin Derda und Michael Knorr verpassten mit ihrem Trabant P 601 ITRM diesmal nur knapp das Treppchen und mussten sich mit dem vierten Platz begnügen. Aber allein die Tatsache, dass von acht gestarteten Rennpappen auch alle das Ziel erreichten, zeugt schon von einer harten Konkurrenz. Noch dazu hatten alle anderen Starter Heimvorteil und waren bestens vertraut mit der abwechslungsreichen Topographie der Strecken.

Für zwei weitere Wittenberger Teams verlief die Veranstaltung weniger erfolgreich. Andreas Fräßdorf hatte sich Tobias Gutewort an seine Seite geholt, konnte den Ausflug ins Zwickauer Land aber nur für eine Wertungsprüfung genießen. Danach streikte der Seat Ibiza Cupra mit gebrochener Motoraufhängung.

Ebenfalls vorzeitig beenden mussten Uwe Joachim und Jan Rößner im Suzuki Swift GTI diese Rallye. Auf der dritten Wertungsprüfung setzten sie zwar ein Achtungszeichen mit einer Klassenbestzeit. Ganz von ihrem Erfolg mitgerissen, legten sie sich aber auf dem nächsten Sprint etwas übermotoviert mit einer Bordsteinkante an. Im Ergebnis brachte diese Aktion eine krumme Vorderachse.

Das ausführliche Gesamtergebnis gibt es unter www.mc-zwickau.de