Nachbericht 10. ADMV Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg

02.10.2015 - 8:02
Spannende Kämpfe um Sekunden und für alle Clubteams eine erfolgreiche Zielankunft

Während sich an der Spitze des Starterfeldes die Vorjahressieger Jukka Ketomäki/Kerstin Munkwitz mit ihren Verfolgern Rudi Reindl/Michael Ehrle und Toni Ahola/Timo Mäki-Ikola, alle im Mitsubishi Lancer unterwegs, kein Quäntchen schenkten, lieferten sich auch die Teams vom Wittenberger Motorsportclub in ihren jeweiligen Klassen spannende Duelle um entscheidende Sekunden, gute Platzierungen und wichtige Wertungspunkte.

Als erster Rallyesportler unseres Vereins überquerte Florian Pitzk an der Seite des Berliners Robby Fechner die Ziellinie der 10. ADMV Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg. Ebenfalls im Mitsubishi Lancer unterwegs, erkämpfte sich das Team den zehnten Rang der Gesamtwertung. Bei 79 Startern, von denen 60 die Jubiläumsauflage der Bad Schmiedeberger Rallye in Wertung beendeten, ist das schon ein ordentliches Ergebnis. Allerdings hatte das Team sich am Anfang mit der Reifenwahl vertan. Zudem treiben sie ihren Boliden lieber über Schotterstrecken als über den Asphalt. Nach der Regroupingpause und dem erfolgten Reifenwechsel fanden sich die beiden auf der Asphalt lastigen Strecke besser zurecht, bekamen mit ihren Regenreifen doch noch ausreichend Gripp und konnten ihren eigenen Stil umsetzen.

Nur wenige Plätze später erkämpften sich Andreas Fräßdorf und Dirk Eißner im Seat Ibiza Cupra mit dem 15. Gesamtrang auch gleichzeitig den zweiten Platz in ihrer Klasse. Hier waren ebenfalls Frank Zischkale und Steffen Busch im BMW 318 is unterwegs. Dieses Wittenberger Team hatte sich allerdings, ebenso wie andere Teams, bei der Wahl der Pneus vertan, so dass sie wertvolle Zeit verloren. Unter insgesamt neun Startern ihrer Klasse kamen sie im mittleren Drittel an.

Ein weiteres Clubduell gab es zwischen Uwe Joachim /Tobias Gutewort im 1.3er Opel Kadett E und Ronny Broda/Matthias Eben im Wartburg 1.3 RS. Während die Besatzung des Kadetten den lang ersehnten Moment auskostete, die glühenden Pferdestärken wieder gemeinsam zu dirigieren, hatte die Wartburgcrew arg mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen. Vier Reifen, vier Platten hieß die ernüchternde Bilanz von Ronny Broda und Matthias Eben, mit der sie aber immerhin noch auf dem vierten Platz ihrer Klasse ins Ziel kamen. Den verdienten Pokal für den zweiten Platz holten sich Uwe Joachim und Tobias Gutewort.

Ebenfalls einen zweiten Platz errangen Andreas Fricke und Jörg Matthias Halbenz im 1er Golf. Die beiden sind zwar schon lange nicht mehr auf allen Rallyes zu sehen, Beruf und Familie fordern ihren Tribut, aber zu den Veranstaltungen vor der eigenen Haustür, in Wittenberg und Bad Schmiedeberg, zeigen sie regelmäßig, dass sie nichts verlernt haben und kosten den Spaß am Motorsport voll aus. Bei der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung waren sie besonders begeistert von den kurzen Wegen und den tollen Sprints.

Von allen Teams geht ein großes Kompliment an die Veranstalter und das Organisationsteam. Wenn auch einige mit den Bedingungen hart gefordert waren, so ziehen die meisten doch den Hut vor dem Engagement und der Energie, die jedes Jahr aufs Neue investiert werden, um eine Motorsportveranstaltung von solcher Qualität auf die Beine zu stellen und am Laufen zu halten. Danke MSC Bad Schmiedeberg!